Professionelle selbstklebende Kerzenetiketten für Sojawachs-, Paraffin- und Wachskerzen. Wir sind spezialisiert auf Flexo- und Offsetdruck – für gleichmäßige Farben, gestochen scharfen Druck und niedrige Stückkosten bei mittleren und großen Auflagen.

Im Markt für Duft- und Dekorationskerzen erfüllt das Etikett eine doppelte Funktion: Es ist Marken- und Designträger zugleich und ein gesetzlich vorgeschriebenes Produktsicherheitsdokument. Ein ansprechend gestaltetes und präzise gedrucktes Kerzenetikett entscheidet darüber, ob sich ein Kunde für Ihr Produkt entscheidet.
Wir sind auf Flexo- und Offsetdruck spezialisiert – Technologien, die höchste Farbkonstanz zwischen den Auflagen, kristallklaren Druck feiner Details und Wirtschaftlichkeit ab einigen Tausend Exemplaren garantieren. Das ist die Wahl für Kerzenhersteller, die auf Qualität und langfristig niedrige Kosten setzen.
Das Ergebnis: Ihre Etiketten für Sojawachs-, Paraffin- und Gelkerzen sehen in jeder Charge identisch aus – ohne Farbschwankungen, ohne Qualitätskompromisse, unabhängig von der Auflage.
■Ästhetik verkauft – das Etikett ist der erste Markenkontakt, bevor der Kunde den Duft wahrnimmt.
■Rechtssicherheit – Pflichtangaben nach CLP-Verordnung schützen Sie und Ihre Kunden.
■Langlebigkeit – das richtige Material vergilbt nicht, löst sich nicht ab und saugt kein Wachs auf.
■Kundenbindung – ein einheitliches Erscheinungsbild stärkt die Markenwahrnehmung.

Jede Kerzenart und jedes Glas erfordert eine andere Etikettierungslösung. Wir wählen Material, Klebstoff und Drucktechnologie passend zu Ihrem Produkt aus.
Natürliches Kraftpapier ist die erste Wahl für naturnahe und handwerkliche Kerzenmarken. Sein rohes, organisches Erscheinungsbild unterstreicht die Öko- und Handmade-Botschaft. Erhältlich in Braun und Weiß, optional mit Heißfolienprägung in Gold.
Zweilagige Peel-off-Etiketten ermöglichen deutlich mehr Informationen auf kleinem Raum – Übersetzungen, Anweisungen, Inhaltsstoffe oder QR-Codes. Die Außenlage lässt sich abziehen und gibt den vollständigen Text frei, ohne das ästhetische Erscheinungsbild des Produkts zu beeinträchtigen.
Schutzlaminierung (matt, glänzend, Soft-Touch) schützt das Etikett vor Feuchtigkeit, Fingerabdrücken und Kratzern. Ideal für Badezimmerkerzen, Aromamassagekerzen oder Produkte, die bei Transport und Lagerung Feuchtigkeit ausgesetzt sind.
Premium-Kerzenetiketten garantieren kräftige, satte Farben und ermöglichen anspruchsvolle Veredelungen: Selektivlack, Blindprägung oder Heißfolienprägung in Gold oder Silber.
Transparente Folienetiketten lassen die Kerzenfarbe und die Wachsstruktur sichtbar. Der „No-Label-Look" wird von Premium-Marken besonders geschätzt. Als Rundumetikett für Gläser und Zylinder besonders geeignet.
Unbedruckte Etiketten in Weiß oder Kraft eignen sich perfekt für DIY-Macher, Kleinhersteller und Kerzen-Workshops. Sie können von Hand beschriftet, gestempelt oder mit einem Tintenstrahldrucker oder Thermodrucker bedruckt werden.
Etiketten gemäß CLP-Verordnung (EG 1272/2008) mit GHS-Piktogrammen – Flamme, Ausrufezeichen, Umwelt – sowie Warnhinweisen und Allergendeklaration. Pflicht für Kerzen mit Duftstoffen.

Wachs und Paraffin sind anspruchsvolle Oberflächen. Unser Wissen über die Besonderheiten dieser Materialien erlaubt uns, Etiketten auszuwählen, die dauerhaft haften und funktionieren.
Wachs und Soja setzen fettige Substanzen frei, die durch die Oberfläche migrieren und die Haftung von Standardklebstoffen beeinträchtigen. Wir verwenden hochhaftende Acrylklebstoffe oder speziell für Wachsunterlagen formulierte Syntheseklebstoffe.
Handwerker benötigen 50–500 Etiketten in verschiedenen Duftvarianten, Industriehersteller bestellen Hunderttausende. Digitaldruck und Flexodruck decken beide Szenarien mit unterschiedlichen Skaleneffekten ab.
Viele Etiketten haften direkt nach der Applikation gut, lösen sich aber mit der Zeit ab – besonders bei Sojakerzen. Entscheidend sind die richtige Oberflächenvorbereitung und die Wahl eines hochwertigen Permanentklebstoffs.
Etiketten aus ungeschütztem Papier können Wachs aufsaugen und unschöne Flecken bilden. Wir beugen dem mit geeigneter Laminierung oder durch die Wahl von Materialien mit hoher Ölbeständigkeit vor.
Zylindrische Gläser, ovale Behälter und eckige Dosen erfordern jeweils eine andere Materialbiegsamkeit und einen anderen Applikationswinkel. Wir bieten Materialstärke und Flexibilität, die auf die Form des Behälters abgestimmt sind.
Kerzen erwärmen sich beim Brennen, was zum Ablösen oder Verziehen des Etiketts führen kann. Aluminium- und Hochtemperaturetiketten halten dauerhafter Wärmeeinwirkung stand, laminierte Etiketten behalten auch bei plötzlichen Temperaturschwankungen ihre Form.

Diese Zertifizierung bestätigt unser Engagement, unsere Prozesse zu verfeinern, um Produkte und Dienstleistungen bereitzustellen, die den Kundenerwartungen und gesetzlichen Anforderungen entsprechen.
Diese Zertifizierung bezeugt unsere Fachkenntnisse und hervorragende Qualität im Umgang mit UPM Raflatac Produkten und unseren Status als zuverlässiger und geprüfter Partner.
Diese Zertifizierung bestätigt, dass die in unseren Produkten verwendeten Holzressourcen aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern und anderen geprüften Quellen stammen.
Professionelle Etikettierung – ganz ohne Kopfzerbrechen. Unser strukturierter 4-Schritte-Prozess nimmt die Unsicherheit aus der Kerzenverpackung heraus und liefert Ihrer Marke hochwertige, langlebige Etiketten sowie Sicherheit in Bezug auf europäische Vorschriften.
Ja. Kerzen gelten laut ECHA (Europäische Chemikalienagentur) als „Gemische" im Sinne der CLP-Verordnung (EG Nr. 1272/2008), sofern sie Duftstoffe oder andere einstufungspflichtige Inhaltsstoffe enthalten. Die CLP-Kennzeichnung ist für alle Kerzenhersteller und -händler, die innerhalb der EU verkaufen, gesetzlich vorgeschrieben – unabhängig davon, ob der Verkauf stationär oder online erfolgt.
Folgen bei Nichteinhaltung: Abmahnungen durch Wettbewerber und Verbraucherschutzbehörden, Bußgelder, Rückrufaktionen und Verkaufsverbote.
Seit der Neufassung der CLP-Verordnung (EU 2024/2865) sind ab Dezember 2024 zusätzlich Mindestschriftgrößen auf dem Etikett verbindlich. Peel-off- und Booklet-Etiketten sind nun explizit als Lösung für platzkritische Verpackungen zugelassen.
Sojawachs ist eine der schwierigsten Oberflächen für Etiketten: Es gibt fettige Substanzen ab, die durch die Oberfläche migrieren und den Klebstoff unterwandern. Die besten Ergebnisse liefern:
— PP-Folienetiketten (Polypropylen) mit hochhaftendem Acrylatkleber – die zuverlässigste Wahl für glatte Sojagläser. Sie dehnen sich leicht mit, saugen kein Wachs auf und bleiben dauerhaft haften.
— Gestrichenes Kraftpapier mit synthetischem Permanentkleber – für Eco-Marken; wichtig: ohne Schutzlaminat saugt ungestrichenes Papier Wachs auf und fleckt. Gestrichene Version oder matte Laminierung ist Pflicht.
— Transparente BOPP-Folie – erzeugt den No-Label-Look, haftet gut auf Glas, weniger geeignet für direkten Wachskontakt.
Entscheidend ist zudem die Oberflächenvorbereitung: Das Glas muss sauber und frei von Trennmittelrückständen sein.rachige Layouts für Deutsch, Österreichisch und Schweizerdeutsch sowie alle weiteren EU-Sprachen. Ideal für den grenzüberschreitenden Vertrieb.
Das Ablösen von Kerzenetiketten hat meistens eine von drei Ursachen:
Falscher Klebstoff: Wachs und Sojaöl migrieren als Weichmacher durch die Oberfläche und trennen die Klebstoffschicht vom Untergrund. Standard-Acrylatklebstoffe sind dafür nicht ausgelegt. Lösung: Hochhaftender Permanentkleber oder speziell formulierter Synthesekleber für Wachssubstrate.
Temperatureinfluss: Beim Brennen erwärmt sich das Glas auf 40–70 °C. Günstige Klebstoffe verlieren in diesem Bereich deutlich an Haftfähigkeit. Lösung: Temperaturbeständige Etiketten (z. B. Aluminium oder laminierte Folie), die bis 80–100 °C stabil bleiben.
Falsches Trägermaterial: Ungeschütztes Papier quillt bei Feuchtigkeitskontakt auf und löst sich ab. Lösung: Laminierung (matt, glänzend oder Soft-Touch) oder Folienmaterial.
Flexo- und Offsetdruck sind ab ca. 3.000–5.000 Stück pro Motiv wirtschaftlich sinnvoll. Bei diesen Auflagen amortisieren sich die einmaligen Druckformkosten (Klischees/Platten), und der Stückpreis fällt deutlich unter den Digitaldruck.
Vergleich nach Auflage:
— 50–500 Stk.: Digitaldruck – keine Fixkosten, ideal für Tests
— 500–3.000 Stk.: Digitaldruck – kurze Lieferzeit, mehrere Motive parallel
— ab 3.000 Stk.: Flexo-/Offsetdruck – niedrigste Stückkosten, perfekte Pantone-Farbtreue
— ab 20.000 Stk.: Flexo-/Offsetdruck – maximale Wirtschaftlichkeit, Serienproduktion
Für Kerzenhersteller mit saisonalen Sortimenten oder vielen Duftvarianten empfiehlt sich eine Kombination: Digitaldruck für Kleinstmengen und Sonderserien, Flexodruck für Bestseller.
Flexo-/Offsetdruck: Druckplatten erforderlich (einmalige Rüstkosten), ideal ab ca. 3.000–5.000 Stück, exakte Pantone-Farbtreue zwischen den Chargen – wichtig für konsistente Markenfarben, Metallic-Sonderfarben und Weiß auf transparenter Folie möglich, geringste Stückkosten bei Großauflagen.
Digitaldruck: Keine Druckplatten, keine Rüstkosten, wirtschaftlich für 50–3.000 Stück, mehrere Motive in einem Lauf (z. B. 10 Duftsorten à 200 Stück), schnelle Lieferzeit: oft 2–5 Werktage, leichte Farbabweichungen zwischen Chargen möglich.
Empfehlung: Digitaldruck für Produkteinführungen, Kleinserien und saisonale Sondereditions; Flexodruck für etablierte Bestseller mit stabiler Nachfrage.
— Matte Laminierung – häufigster Standard; schützt vor Wachs, Feuchtigkeit und Fingerabdrücken; ideal für Naturkosmetik- und Wellness-Marken.
— Soft-Touch-Laminierung – samtiges Tastgefühl, sehr hochwertige Wirkung; typisch für Premium- und Luxuskerzen.
— Glanz-Laminierung – steigert Farbbrillanz und Kontrast; geeignet für lebhafte, jugendliche Designs.
— Heißfolienprägung – maximales Premiumgefühl; besonders wirkungsvoll auf dunklem Untergrund.
— Selektivlack (Spot-UV) – glänzende Partien auf mattem Hintergrund; erzeugt einen 3D-Effekt.
— Blindprägung (Embossing) – erhabene Strukturen ohne Farbe; elegant für Logos und Bordüren.
Empfehlung nach Segment: Handgemacht/Eco → matte Laminierung + Kraftpapier. Premium/Nische → Soft-Touch + Heißfolienprägung Gold. Massenmarkt/FMCG → Glanz-Laminierung + Flexodruck.
Für kleine Kerzengläser mit begrenzter Etikettenoberfläche gibt es drei bewährte Lösungen:
Peel-off-Etiketten (zweilagig): Das äußere Layer zeigt Design und Marke; das innere Layer trägt die vollständigen CLP-Pflichtangaben in mehreren Sprachen. Seit der CLP-Revision (EU 2024/2865) sind Peel-off-Etiketten explizit als konforme Lösung für platzkritische Verpackungen anerkannt.
Booklet-Etiketten (mehrblättrig): Bis zu 32 Seiten auf einem Etikett. Ideal für Kerzen, die in 5–10 EU-Märkten vertrieben werden. Spart Kosten gegenüber länderspezifischen Einzeletiketten.
Wichtig: QR-Codes ersetzen CLP-Pflichtangaben nach aktuellem EU-Recht nicht vollständig – sie dürfen nur ergänzend eingesetzt werden.
Der No-Label-Look bezeichnet ein transparentes Etikett, das nach dem Aufbringen auf einem Kerzenglas praktisch unsichtbar wirkt – Glasfarbe, Kerzenfarbe und Wachsstruktur scheinen durch, als hätte das Produkt gar kein Etikett.
Erreicht wird er durch transparente BOPP- oder PET-Folie (typischerweise 50–80 µm) mit transparentem Acrylatklebstoff. Hintergrundfarbe des Etiketts ist transparent; weißer Unterdruck ist möglich, wenn nur Teile undurchsichtig sein sollen. CLP-Pflichtangaben müssen durch ausreichend dunkle Schrift oder weißen Unterdruck lesbar bleiben.
Geeignet für Premium- und Luxuskerzenmarken sowie transparente Gläser mit dekorativem Kerzenkörper. Nicht empfohlen für opake oder farbige Gläser, da der Effekt dort nicht sichtbar ist.